Wofür Strava gut ist

Fairerweise zuerst das, was Strava kann - und gut kann. Es zeichnet deine Strecke per GPS auf, zeigt Tempo, Höhenprofil und Herzfrequenz, vergleicht dich auf Segmenten mit anderen und bündelt alles in einem sozialen Feed. Wer Leistung sehen, sich motivieren lassen und mit Freunden messen will, ist dort richtig aufgehoben.

Der Punkt ist nicht, dass Strava schlecht wäre. Der Punkt ist, dass es ein anderes Ziel verfolgt als ein Tagebuch. Strava beantwortet "Wie schnell und wie stark war ich?". Ein Tour-Tagebuch beantwortet "Wie war die Tour - und was will ich davon behalten?". Das ist ein Unterschied, der erst nach ein paar Monaten richtig auffällt.

Wo Strava als Tagebuch an Grenzen stößt

Sobald es ums Festhalten und Wiederfinden geht, zeigen sich die Lücken:

Es ist keine Entweder-oder-Frage. Viele zeichnen unterwegs mit Strava auf und führen daneben ein Tagebuch fürs Festhalten und Auswerten. Per GPX-Import landet die Strava-Tour mit wenigen Klicks auch im Tagebuch.

Was ein Tour-Tagebuch anders macht

Ein Tour-Tagebuch dreht die Perspektive um: Nicht die Leistung steht im Mittelpunkt, sondern die Tour als Ganzes - mit allem, was kein GPS-Signal erfasst. Genau dafür ist Tourtagebuch gemacht.

Und die Daten bleiben deine: Datenbank auf deutschem Server, kein öffentlicher Feed, keine Werbung. Wie das Dokumentieren im Detail aussieht, zeigt der Artikel Radtouren dokumentieren.

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Kurz zusammengefasst

Strava ist stark beim Aufzeichnen, Vergleichen und Motivieren - dafür ist es gebaut. Beim Festhalten und Bewerten einzelner Touren, beim Wiederfinden nach Jahren und beim Bündeln aller Sportarten in einem persönlichen Tagebuch stößt es an Grenzen. Wer genau das sucht, ist mit einem digitalen Tour-Tagebuch besser bedient - und kann beides kombinieren, indem die aufgezeichnete Tour per GPX einfach ins Tagebuch wandert.