Das Problem, das niemand braucht
Eine Tour aufzeichnen ist ein bisschen wie ein langes Dokument schreiben, ohne zwischendurch zu speichern: Solange nichts passiert, merkt man gar nicht, wie viel auf dem Spiel steht. Und dann passiert eben doch etwas. Das Handy geht in die Knie, weil im Hintergrund noch fünf andere Apps laufen. Der Akku gibt auf. Oder - mein persönlicher Favorit - man räumt den App-Wechsler auf und wischt dabei genau die Aufzeichnung weg, die gerade zwei Stunden Strecke gesammelt hat.
Früher hieß das: Pech gehabt. Die Route, die Höhenmeter, die Schritte, das alles war im Arbeitsspeicher der App - und der ist weg, sobald die App weg ist. Eine Stunde Radfahren, die nie stattgefunden hat. Zumindest laut Statistik.
Was die Crash-Sicherung jetzt anders macht
Die App vertraut sich selbst nicht mehr über den Weg - und das ist gut so. Während eine Tour läuft, schreibt sie den Fortschritt fortlaufend in einen sicheren Speicher auf dem Gerät, nicht nur in den flüchtigen Arbeitsspeicher. Stürzt die App ab oder wird sie beendet, ist der letzte gesicherte Stand bereits auf der Platte.
- Alle paar Sekunden wird der aktuelle Stand automatisch im Hintergrund gesichert - ohne dass du etwas tust.
- Bei jeder Pause und bei jedem Statuswechsel wird sofort gesichert, nicht erst beim nächsten Intervall.
- Wenn die App in den Hintergrund geht - der häufigste Moment, in dem ein Handy die App abräumt - wird ebenfalls sofort gesichert.
- Gesichert wird, was zählt: die Route, die Dauer, die Höhenmeter und der Sensorstand - damit nahtlos weitergeht, wo du aufgehört hast.
Und wenn doch mal was schiefgeht?
Dann startest du die App einfach neu. Sie merkt beim Start, dass da noch eine unterbrochene Aufzeichnung herumliegt, und bietet dir an, sie fortzusetzen. Ein Tipp auf Fortsetzen - und du zeichnest weiter auf, als wäre nichts gewesen. Die bisherige Strecke ist komplett da, die Tour läuft einfach weiter.
Im besten Fall verlierst du also gar nichts. Im schlimmsten Fall - falls der Absturz wirklich im allerletzten Sekundenfenster passiert - fehlen ein paar Meter, die zwischen zwei Sicherungen lagen. Das ist ein sehr akzeptabler Tausch gegen "die ganze Tour ist weg".
Warum uns das wichtig war
Tourtagebuch ist dafür da, dass deine Touren erhalten bleiben - das ist der ganze Sinn der Sache. Eine App, die eine zweistündige Ausfahrt verlieren kann, weil man im falschen Moment auf das falsche Wischen kommt, widerspricht genau diesem Versprechen. Eine aufgezeichnete Tour soll so robust sein wie eine eingetragene: einmal erfasst, bleibt sie da.
Dass die Funktion ausgerechnet aus einem eigenen Missgeschick entstanden ist, passt eigentlich ganz gut. Die besten Verbesserungen kommen oft genau aus den Momenten, in denen man kurz das Handy anschreien möchte.
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Jetzt kostenfrei startenKurz zusammengefasst
Die App sichert deine laufende Aufzeichnung fortlaufend auf dem Gerät - alle paar Sekunden, bei jeder Pause und immer, wenn sie in den Hintergrund geht. Stürzt sie ab oder wischst du sie versehentlich weg, erkennt sie beim nächsten Start die unterbrochene Tour und setzt sie auf Wunsch nahtlos fort. Aus "die ganze Tour ist weg" wird damit höchstens "ein paar fehlende Meter" - und meistens nicht einmal das.